Grundschule Grebben in Heinsberg
Realisierungswettbewerb
Städtebauliches Konzept
Das Grundstück befindet sich in einem städtebaulich heterogenen Umfeld an der Schnittstelle zwischen kleinen 2-geschossigen Wohnhäusern und großen Gewerbehallen. Durch die Setzung eines klaren, kompakten 3-geschossigen Baukörpers im Norden des Grundstücks, parallel zur Karl-Arnold-Straße, wird die Bedeutung der neuen Schule und der architektonisch-visuelle Auftritt des neuen Gebäudekörpers betont. Weiterhin wird der Pausen- und Freiraumbereich durch das neue Gebäude von der Straße wirkungsvoll abgeschirmt und der dichte Baumbestand im Süden des Grundstücks bleibt erhalten.
Das bestehende Wohngebäude im Nordwesten verbleibt und wird in die schulische Gesamtnutzung integriert.
Gebäude- und Nutzungskonzept
Das konzipierte Gebäude folgt einer auf Kompaktheit und Effizienz ausgelegten Grundidee,
und schafft durch eine differenzierte und gut belichtete Raumabfolge die Voraussetzungen für das gewünschte inklusive pädagogische Konzept und einer vielfältigen Lernfläche.
Nachhaltigkeits- und Energiekonzept
Das Gebäude ist als eine modular aufgebaute Holz-Beton-Hybrid-Konstruktion konzipiert. Durch die kompakte, dreigeschossige Bauform entsteht ein sehr gutes A/V-Verhältnis und ein flächenreduzierter Gebäude-Footprint. Durch den geplanten Erhalt des Wohnhauses und den Verzicht auf ein Untergeschoss wird eine CO2 reduzierte Bauausführung sichergestellt.Weiterhin wird durch der sommerliche Wärmeschutz baulich durch die auskragenden Fluchtbalkone verbessert. Durch die angedachte Begrünung dieser Bereiche entsteht ein umlaufender „Grünpuffer“, der das Mikroklima des Gebäudes positiv beeinflusst.








